Es folgt eine Fotogalerie meiner Anfertigungen, getragen in originalgetreu zusammengestellten Adjustierungen der KuK - Truppen zwischen

 1908 - 1918.

 

 

 

K.K.-Landesschütze vom Landesschützenregiment III - Innichen. Adjustierung ab 1908. Der Landesschütze trägt die 1908 eingeführte hechtgraue Uniform. Die Jacke der Landeschützen unterscheidet sich zur Feldbluse der Infanterie durch Klappkragen, Rückenfalte und Blasebalgtaschen. Am Kragen, auf den jägergrünen Paroli, wird das Edelweiß getragen. An der ebenfalls hechtgrauen Kappe tragen die Landesschützen den Spielhahnstoß.

 

 

 

 

Als spezialisierte Gebirgstruppen trugen die K.K.-Landesschützen eine Kniebundhose. Weit und bequem geschnitten wurde sie mit Wadenstutzen aus grauer Wolle getragen. Diese Wadenstutzen konnten bei Nässe leicht und schnell gewechselt und getrockent werden - was zur Gesunderhalteung der Truppe beitragen sollte. Über den Schaftrand der Gebirgsschuhe wurde ein kurzer Tuchstreifen gebunden um das Eindringen von Schnee und Geröll in den Schuh zu verhindern.

 

 Auf der rechten Seite wird der geräumige Brotsack getragen, welcher auch die Feldflasche beinhaltet. Über dem Brotsack das Seitengewehr M95 und normalerweise auch der Spaten der Infanterie - dieser wurde aber im Hochgebirge auch gerne direkt am Tornister befestigt.

Der Landesschütze trägt den zweiteiligen Kalbfelltornister der Infanterie. Der große Tornisterkasten, auf dem auch Mantel und Zeltplane geschnallt waren, konnte bei Bedarf durch ein praktisches Stecksystem leicht und schnell vom Tragegestell abgenommen werden und im Felde abgelegt werden. Der untere, kleinere Tornisterkasten diente bei der Infanterie als reiner Patronentornister. in seinem Innern konnte der Landesschütze 80 Patronen verteilt auf 8 Schachteln mit sich führen.

Das gesamte Tornistersystem war jedoch sehr aufwendig und teuer in seiner Herstellung und so wurden die Tornister rasch nach Ausbruch der Krieges gegen einfache Rucksäcke

ausgetauscht.

 

 

 K.K.-Landesschütze des Landesschützenregiments III - Innichen. Dolomiten - Sommer 1915.

Der Landesschütze trägt die speziell für die Landesschützen konzipierte Feldbluse M 1908. Die Bluse war weiter geschnitten und durch eine Falte im Rücken sollte für mehr Bewegungsfreiheit  im Gebirge sorgen. Gegenüber der Standard-Feldblusen der Infanterie erhielt die Bluse der Ldsch. einen praktischen Klappkragen.

Auch für die Truppen der Ldsch. wurde 1908 die Uniformfarbe "Hechtgrau" eingeführt. Ab 1915/1916 wurde diese hechtgraue Uniformfarbe nach und nach durch einen feldgrauen Farbton ersetzt. In den Übergangszeiten dieses Farbwechsels wurden die beiden Farbtöne oft auch gemischt getragen.

 

 

 An der hechtgrauen Kappe für Mannschaften M08 trägt der Landesschütze den Spielhahnstoß, ein Gesteck aus den Schwanzfedern des Birkhahns - nur die Truppen der K.K.-Landesschützen (ab 1916 Kaiserschützen) trugen diese Federgestecke an den Kappen.

 

 

Bereits kurz nach Kriegsbeginn wurden die KuK-Infanteristen mit Rucksäcken versorgt. Die besonders im Hochgebirge praktischen Rucksäcke ersetzten die aufwendigen und teuren Kalbfelltornister der Vorkriegsadjustierung. Auf den Rucksack  geschnallt trägt der Landesschütze den Mantel in die Zeltplane eingeschlagen, sowie ein Kletterseil aus Hanf.

 

 

Patrullienführer der Tiroler Standschützen aus dem Pustertal - Sextener Dolomiten Juli 1915.

 

 

Über der Schulter trägt der Standschütze den M95-Stutzen, der sich besonders im Hochgebirge als handlich erweisen sollte.

 

Kurz nach Beginn des Krieges wurden an Stelle der Tornister Rucksäcke an die Truppen ausgegeben. Rucksäcke waren nicht nur einfacher und günstiger in der Herstellung, sie waren auch, speziell im Hochgebirge viel bequemer und praktischer als die Tornister der Infanterie.

 

 

K.K.-Landesschütze im hechtgrauen Mantel - Lagazuoi Winter 1915/16.

 

Junger Standschütze in den Dolomiten - Sommer 1915

 

 

 

 

Fortsetzung folgt....

 

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Letzte Aktualisierung:.

06.10.2017

 

 

 

 

 

 

 







 

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